Gibt es Nebenwirkungen der Blut-, Thrombozyten- oder Plasmaspende?

Beide Spendenverfahren sind schonend und sicher. Störungen des körperlichen Wohlbefindens treten normalerweise nach einer Blutspende nicht auf. In Einzelfällen können jedoch Nebenerscheinungen auftreten wie unregelmäßige Herztätigkeit, kurzzeitige Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps oder stärkere Nachblutungen. Diese sind jedoch höchst selten.
Bei einer Plasma und Thrombozytenspende wird Ihrem Blut ein gerinnungshemmendes Mittel beigegeben, das bei der Rückgabe selten leichte, vorübergehende Reaktionen wie Kribbeln an den Fingerspitzen und Zehen hervorrufen kann. Auch eine unangenehme Empfindung im Mund- und Rachenraum kann zu spüren sein. Auch Überempfindlichkeitsreaktionen (Juckreiz, Hautausschlag) können auftreten. Diese sind jedoch sehr selten. Als örtliche Nebenwirkung kann es zu einem Bluterguss an der Einstichstelle oder sehr selten zu einer Blutgefäß- oder Nervenschädigung oder Entzündung kommen. Der Bluterguss klingt in seltenen Fällen erst nach mehreren Tagen ab und beeinträchtigt die Belastbarkeit des Arms. Durch Abbruch einer Spende kann es gelegentlich im System zu einem Blutzellenverlust kommen. Die Frist bis zur nächstmöglichen Spende wird dann von unserem Arzt festgelegt.


•   Blut oder Plasma

•   Vor der ersten Spende

•   Verlauf Blutspende

•   Verlauf Plasmaspende

•   Thrombozytenspende
    (Blutplättchen)

•   Nebenwirkungen

•   Verhalten

•   Selbstausschluss

•   Rückstellung oder
    Ausschluss

•   Was wird aus den 
     Spenden (Diagramm)